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Hintergründe

Was passiert durch das Training in unserem Gehirn? Was sind die Hintergründe warum das Training uns in so vielen Bereichen weiter nach vorne bringt?

Einfach erklärt bedeutet Koordination das Zusammenspiel von Köpfen und Muckis. Daher liegt es nahe, dass das Training auch aus 2 Bereichen besteht: Bewegungs- und Kognitionstraining.
Wir alle lernen besser und einfacher, wenn wir wissen wieso, weshalb, warum das haben uns Ernie und Bert aus der Sesamstraße schon früh unbewusst beigebracht. Deshalb nehme ich euch einmal mit und erzähle euch was durch das Training in unserem Gehirn passiert.

Jeder Sinneseindruck, genau wie jede Bewegung aktiviert Nervenzellen in unserem Gehirn. Diese kommunizieren untereinander, indem sie durch Ausläufer (Äste) Kontakt zu anderen Nervenzellen aufnehmen. Durch diese Verbindungen ist jede Zelle mit sage und schreibe 10.000 weiteren verbunden. Diese Verbindungspunkte nennen wir Synapsen. Sie übertragen also eine Information von einer Gehirnzelle zur nächsten, vernetzen also die Gehirnzellen.
Motorisches Koordinationstraining, das heißt die erfolgreiche Ausführung neuartiger, unbekannter Bewegungen sorgt für die Neubildung von Synapsen. Diese bleiben uns allerdings nicht für die Ewigkeit erhalten. Hier kommt also der 2. Punkt ins Spiel – das Kognitionstraining. Dieses sorgt für die Aktivierung und das Überleben der neu gebildeten Synapsen. Dies geschieht vor allem durch Denkaufgaben und so das gezielte Training der beiden Gehirnhälften, sowohl in Zusammenarbeit als auch isoliert.

Der Lernfortschritt wird außerdem intensiv von der Ausschüttung des Hormons Dopamin, sowie der Produktion des Proteins BDNF (von eng.: „Brain-derived neurotrophic factor“; dt. etwa: „Vom Gehirn stammender neurotropher Faktor“) beeinflusst.
Dopamin ist der Lern- und Motivationsstoff. Er wird bei erfolgreichem Lösen, vor allem unerwartet, einer neuen Aufgabe ausgeschüttet. Er ist verantwortlich für die initiale Ausbildung von Gedächtnisinhalten, sorgt also für optimales Lernen.
Außerdem fördert das Hormon die Produktion des Proteins BNDF, welches die Lernerfolge langfristig werden lässt. Die Informationen werden ins Langzeitgedächtnis eingespeichert. Weiter kann die BDNF Produktion durch körperliche Bewegung erhöht werden.